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Und wenn wir marschieren ...

Im Zuge der Türkenkriege des 16. und 17. Jahrhunderts wurde die Militärmusik der Osmanen, die Janitscharenmusik, in Europa, vor allem in Österreich, bekannt. Eingesetzt wurde sie bei Militärparaden, Truppenbewegungen und auch in den Schlachten. Die Kämpfer sollten dadurch in ihrer Moral und in ihrem Kampfeswillen gestärkt werden.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts strebten adelige Regimentsinhaber danach, eigene Militärkapellen mit Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Trompete aufzustellen. Ab 1741 gab es auch im Deutschmeister-Regiment eine solche Hautboistenbanda, und somit kann man dieses Jahr als Gründungsjahr der österreichischen Militärmusik ansehen.

Das goldene Zeitalter der Militärmusik ist das 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit besaß fast jedes k&k Regiment seine eigene Musikkapelle, insgesamt 113. Jedes Regiment hatte einen ihm zugeordneten Marsch - eine Gepflogenheit, die auch heute noch in ähnlicher Form üblich ist. Es ist also durchaus legitim, den Einfluss der Regimentskapellen auf die Marschmusik zu betonen, wenn auch nicht jeder Marsch seine Wurzeln beim Militär hat. Im Gegenteil: Heute gibt es unzählige Märsche zivilen Charakters.

Das Schlagwerk - das Herz der Marschmusik

Eine wichtige Funktion beim Marschieren haben die Schlaginstrumente. Sie verstärken die rhythmischen Akzente während des Marschierens, übernehmen den Beginn eines Marsches und geben den Rhythmus für den Marschschritt vor.

Becken

Große Trommel

Kleine Trommel

Die Schlagzeuger in der Marschformation

Die Schlagzeuger bilden in der österreichischen Marschkapelle die letzte Reihe.


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